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Am Sonntag, den 28.09.2008, standen wir alle um 8 Uhr erwartungsvoll am LGW. Wir wollten uns für drei Tage mit französischen Schülern treffen.
Die Busfahrt ging schnell vorbei, da es genug Gesprächsstoff gab. Um ca. 11 Uhr kamen wir an der deutsch-französischen Begegnungsstätte in
Breisach bei Freiburg an. Nach dem Mittagessen kamen auch die Franzosen mit ihren beiden Begleitlehrern. Wir hatten uns noch gar nicht richtig
kennen gelernt, da gab es schon das erste Fußballspiel Deutschland–Frankreich.
Danach wurden wir in die Zimmer eingeteilt (fast alle waren mit Franzosen im Zimmer) und später spielten wir einige Kennenlernspiele.
Abends gab es noch einen Spieleabend. Es war 11 Uhr als endlich Ruhe in die Zimmer eingekehrt war.
Früh am nächsten Morgen wurden wir aus unseren Betten gejagt. Frau Kössler und Frau Demmler hielten uns ganz schön auf Trab.
Nach dem Frühstück machten wir eine Breisach-Rallye. Immer zwei Deutsche und zwei Franzosen waren in einer Gruppe. Wir konnten
nach einem Jahr Französisch schon ganz gut sprechen, die Franzosen konnten aber leider noch nicht so gut Deutsch und überhaupt kein Englisch.
Nach dem Mittagessen hatten wir Freizeit und spielten Fußball, Volleyball und Basketball. Später durften wir Crepes und Waffeln machen.
Die waren so lecker! An diesem Abend stand ein Theaterprojekt auf dem Programm. Für dieses Projekt hatte jeder einen verrückten
Gegenstand mitgebracht. Damit entstanden in gemischten Gruppen ganz verschiedene Szenen. Manche Gruppen hatten richtig witzige Ideen.
Am Dienstag fand auf den großen Sportanlagen der Jugendherberge eine Nonsense-Olympiade statt. Sie war sehr lustig. Vor dem
Mittagessen gestalteten deutsche und französische Schüler füreinander Plakate. Auf den meisten stand, dass das Treffen in Breisach toll war.
Am Nachmittag machten wir eine Schleusenfahrt auf dem Rhein. Das Schiff wurde um 18 Meter gehoben und gesenkt. Nach der
Schleusenfahrt durften wir in Gruppen in Breisach "shoppen". Da der nachfolgende Abend ja "LA BOUM" (auf deutsch: Party) war,
gab es eine Disco, die leider zu früh zu Ende war. Am nächsten Morgen mussten wir schnell unsere Zimmer räumen.
Nach dem Frühstück spielten wir ein Abschiedsspiel, und es gab noch letzte Abschiedsfotos. Noch lange winkten wir den früher
abfahrenden Franzosen nach. Da wir erst nachmittags gingen, blieb für uns morgens noch Zeit für ein paar Spiele und die Besprechung
des gesamten Aufenthalts. Am Nachmittag fuhren wir nach Hause und kamen am Abend müde, aber voll toller Erinnerungen am LGW an.
Julia Warth, 7a
Programm
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