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Lessing-Gymnasiums Winnenden
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¡Hola amigos!
LGW-Schüler zu Besuch in Gijón

(29. März bis 8. April 2011)

¡Vamos a la playa! – mit diesem Motto auf unseren selbst gedruckten T-Shirts trafen wir uns morgens um 7.05 Uhr am Winnender Bahnhof. Nach einer Reise mit Bahn, Flugzeug und Bus standen wir dann einen halben Tag später vor dem beeindruckenden Guggenheim-Kunstmuseum in Bilbao. Nach einer Stunde Aufenthalt ging's weiter nach Gijón. Wir waren alle schon ziemlich nervös und gespannt auf die Familien. Wir fragten uns, ob wir uns überhaupt verständigen könnten. Unsere Befürchtungen waren allerdings umsonst, da sich die Spanier große Mühe gaben. Und schon eine Stunde später saßen wir wieder gemeinsam in einer Bar und tauschten erste Eindrücke aus.

Am nächsten und den darauf folgenden Morgen trafen wir uns für eine Stunde in der Bibliothek der Schule. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht, Beschwerden entgegengenommen, aber auch witzige und nette Vorkommnisse ausgetauscht. Nachdem alles bequatscht worden war, ging es los zu verschiedenen Ausflügen wie zum Beispiel eine Stadttour durch Oviedo – dort machten wir eine Führung durch das Parlament – ein Stadtspiel in Gijón und einen Ausflug ins Dinosauriermuseum.

Die LGW-Reisegruppe vor der Bucht von Gijón

An einem Tag unternahmen wir mit den spanischen Austauschschülern einen gemeinsamen Ausflug in das heilige Dorf Covadonga und anschließend fuhren wir weiter zu den Bergseen und sonnten uns dort für den Rest des Tages. Das Wochenende rückte immer näher, Pläne wurden geschmiedet und die Vorfreude stieg immer mehr. Die Lehrer, etwas besorgt wegen des möglicherweise bevorstehenden Botellóns, gaben uns den gut gemeinten Ratschlag, es nicht zu übertreiben.

Nachdem das Wochenende gut überstanden war, hatten wir noch 4 volle Tage, um die Zeit in Spanien zu genießen. Die Vormittage verbrachten wir zum Teil mit unseren spanischen Austauschschülern im Unterricht. Anfangs waren wir etwas aufgeregt, so ganz allein unter spanischen Schülern, was sich aber als gar nicht schlimm erwies. Nachmittags waren wir dann noch am Strand und trotz schlechten Wetters und Temperaturen von 13 °C waren wir im Meer baden.

Der gemeinsame Abschlussabend rückte immer näher und die Vorbereitungen für das bevorstehende Programm dazu waren in vollem Gange. Diesem Abend blickten wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Denn es bedeutete auch, dass langsam die Zeit kam, Abschied zu nehmen. Es wurde ein gelungener Abend.

Nach nur ca. 5 Stunden Schlaf standen wir verschlafen und traurig vor der Schule, wo der Bus bereits auf uns wartete. Nach meist tränenreichem Abschied ging es dann in einer vierstündigen Busfahrt nach Bilbao zum Flughafen.

Alles in allem war es eine schöne Zeit, auf die wir gerne immer wieder zurück blicken werden. Trotz der völlig anderen Essgewohnheiten – extrem fettreich, was nicht jedermanns Geschmack war, Abendessen selten vor 23 Uhr – und der beengten Wohnverhältnisse, raten wir jedem, diese Chance zu ergreifen und am Austausch teilzunehmen.

Laura B., Magdalena K.

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