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An einem Tag unternahmen wir mit den spanischen Austauschschülern einen gemeinsamen Ausflug in das heilige Dorf Covadonga und anschließend
fuhren wir weiter zu den Bergseen und sonnten uns dort für den Rest des Tages. Das Wochenende rückte immer näher, Pläne wurden geschmiedet
und die Vorfreude stieg immer mehr. Die Lehrer, etwas besorgt wegen des möglicherweise bevorstehenden Botellóns, gaben uns den gut gemeinten
Ratschlag, es nicht zu übertreiben.
Nachdem das Wochenende gut überstanden war, hatten wir noch 4 volle Tage, um die Zeit in Spanien zu genießen. Die Vormittage verbrachten
wir zum Teil mit unseren spanischen Austauschschülern im Unterricht. Anfangs waren wir etwas aufgeregt, so ganz allein unter spanischen
Schülern, was sich aber als gar nicht schlimm erwies. Nachmittags waren wir dann noch am Strand und trotz schlechten Wetters und Temperaturen
von 13 °C waren wir im Meer baden.
Der gemeinsame Abschlussabend rückte immer näher und die Vorbereitungen für das bevorstehende Programm dazu waren in vollem Gange.
Diesem Abend blickten wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Denn es bedeutete auch, dass langsam die Zeit kam,
Abschied zu nehmen. Es wurde ein gelungener Abend.
Nach nur ca. 5 Stunden Schlaf standen wir verschlafen und traurig vor der Schule, wo der Bus bereits auf uns wartete. Nach meist
tränenreichem Abschied ging es dann in einer vierstündigen Busfahrt nach Bilbao zum Flughafen.
Alles in allem war es eine schöne Zeit, auf die wir gerne immer wieder zurück blicken werden. Trotz der völlig anderen Essgewohnheiten –
extrem fettreich, was nicht jedermanns Geschmack war, Abendessen selten vor 23 Uhr – und der beengten Wohnverhältnisse, raten wir jedem,
diese Chance zu ergreifen und am Austausch teilzunehmen.
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