Mädchen sind nicht dazu bestimmt in der Küche zu stehen, zu kochen und die Kinder aufzuziehen, NEIN!!!
Deshalb war am 23. April der Girls' Day, an dem wir Mädchen erleben konnten, was bisher eher Männer gemacht haben oder wo es
nicht so viele Frauen gibt. Wir fuhren mit unserer Klasse ins Fraunhofer-Institut nach Stuttgart-Vaihingen.
Ein bisschen wie im Fach NwT hatte hier auch so gut wie alles mit Naturwissenschaft und Technik zu tun.
Es gab elf verschiedene Stationen, von denen man zwei bearbeiten konnte. Wir haben uns für "Wo gehst Du hin?" und "Fahrsimulator"
entschieden.
Wie es immer mal passieren kann, gab es ein kleines Problem bei "Wo gehst Du hin?", denn der Projektleiter war irgendwie nicht da.
Tja, was jetzt, in eine andere Gruppe ging nicht mehr, also sind kurzerhand zwei nette, junge Leute eingesprungen, die etwas ähnliches
als Beruf machen wie unser eigentlicher Projektleiter und dafür, dass sie nichts vorbereitet hatten, haben sie das sehr gut gemacht.
Bei "Wo gehst Du hin?" ging es dann darum, Prothesen zu entwickeln, die so weit wie möglich den menschlichen Körperfunktionen
entsprechen. Außerdem wurde unser Gang analysiert, d.h. wir haben eine Einlage in unsere Schuhe bekommen, die erkannt hat,
wo wir auftreten und diese Information an einen Computer weitergegeben hat, welcher es in eine Grafik umwandelte.
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Nach einer kurzen Pause, in der es dort kostenlos etwas zu essen und zu trinken gab, ging es weiter zu unserer 2. Station,
dem "Fahrsimulator".
Der Fahrsimulator – "Was ist das wohl?" hat sich wahrscheinlich jede zweite auf dem Weg dorthin gefragt. Es ist ein Auto,
um das Leinwände aufgebaut sind. Auf die Leinwände wird von außen eine Landschaft mit Straßen, Bergen, Dörfern usw. projiziert.
Das Auto ist nicht wirklich gefahren, sondern nur auf der Leinwand und es hat einen Riesenspaß gemacht, vor allem, wenn man einen
Beifahrer hatte, der bei jeder Kurve geschrien hat: "BREMS, BREMS!" Es durfte jeder einmal der Fahrer sein.
Als der Girls' Day vorbei war, waren alle ziemlich erschöpft und wollten schnell nach Hause, doch leider verlief der Rückweg
alles andere als entspannt, da wir uns entschieden hatten, die frühere S-Bahn zu nehmen und so mussten wir alle rennen.
Mit Blasen an den Füßen und völlig aus der Puste kamen wir am Bahnhof an, Hektik brach erneut aus, da wir noch Karten lösen mussten.
Zum Schluss hatten es aber doch noch alle in die S-Bahn geschafft, oder? Naja, zumindest haben wir bis heute noch keinen vermisst...
Katharina B. und Marie H. (9b)
Übrigens: Der nächste Girls' Day ist am 22. April 2010.
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