| Elterninitiative Abitur 2012
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Schwaikheim, 17.09.2007 |
| Aktionsbündnis |
"Doppelter
Abitursjahrgang 2012 in Baden-Württemberg"
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Am 11. Juli 2007 trafen sich auf Initiative des
Elternbeirats am Lessing-Gymnasium Winnenden Interessierte aus der
Region, um ein gemeinsames Vorgehen abzustimmen, mit dem die Öffentlichkeit
auf die Probleme aufmerksam gemacht werden soll, die durch den
doppelten Abiturjahrgang 2012 auf alle Schülerinnen und Schüler
zukommen werden, die in diesem und sicherlich auch in den darauf
folgenden Jahren von den Schulen Baden-Württembergs abgehen
werden. Darüber hinaus wollen wir uns an die politisch
Verantwortlichen im Land und natürlich auch z.B. an den
Philologenverband, an Wirtschaft und Handwerk mit Fragen wenden,
was sie jetzt schon unternehmen und für die Zukunft planen, um
den aufkommenden Problemen entgegen zu treten.
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Zunächst einmal erschien es uns sinnvoll,
aufkommende Fragen und Problemstellungen zusammen zu tragen, zu
ergänzen und auszuformulieren, um dann in einem nächsten Schritt
an die Öffentlichkeit zu gehen. Dazu wollen wir alle mit
einbeziehen, die Interesse haben und direkt oder auch indirekt mit
dem Thema konfrontiert sind, von Schülerinnen, Schülern über
Studentinnen und Studenten bis zu Eltern, Schulvertretern und
deren Vertretungen, etc.
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An diesem ersten Abend wurden bereits einige
Problemstellungen thematisiert:
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- Wie sind die Lehrerinnen und Lehrer an den Gymnasien auf den
doppelten Jahrgang vorbereitet, welche räumlichen und zusätzlichen
organisatorischen Probleme stellen sich den Schulen?
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- Nicht nur in Baden-Württemberg wird es 2012 einen doppelten
Abiturjahrgang geben, zwischen 2010 und 2014 gilt das für 10
Bundesländer. (Die Liste einer Schülerschätzung wurde bei
der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Elternbeiräte der
Gymnasien im Regierungsbezirk Stuttgart am 20.11.2004
verteilt, sie liegt als Anhang bei.)
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- Wie sind die Universitäten in Deutschland auf den kommenden
Boom vorbereitet? Wird es mehr Studienplätze geben oder wird
der Numerus Clausus hochgeschraubt? Wie werden diese baulich
und finanziell gesichert?
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- Wie sollen für zusätzliche Studenten zusätzliche
bezahlbare Wohnmöglichkeiten geschaffen werden?
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- Abiturienten werden Realschulabgängern Ausbildungsplätze
„wegnehmen“ und daraufhin Realschulabgänger auf
Ausbildungsplätze von Hauptschulabsolventen „ausweichen“.
Was bleiben da noch für berufliche Perspektiven für junge
Menschen mit Hauptschulabschluss oder gar ohne einen
schulischen Abschluss?
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Diese Liste soll ein erster Einstieg in das Thema
sein. Der nächste Schritt ist nun, diese Liste zu ergänzen, zu
verbessern und auszuformulieren. Dazu brauchen wir die Unterstützung
von allen am Thema Interessierten. Schicken Sie Ihre Ideen an mich
oder bringen Sie diese zu unserer nächsten Sitzung mit, zu der
ich Sie an dieser Stelle ganz herzlich einladen möchte. Am 1. Oktober 2007 fand ein erstes Treffen unseres Arbeitskreises statt.
Das nächste Treffen findet statt am 12. März 2008 um 20 Uhr im Raum 208
des Lessing-Gymnasiums.
Mit freundlichen Grüßen, Elke Adolf Elternbeiratsvorsitzende (ebv@lgw-net.de)
Weitere Informationen unter:
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